WER IST MADLEN?
Wofür steht Freesouls?
Auf dieser Seite nehme ich dich mit hinter die Kulissen. In die tiefen meiner Geschichte und der von Freesouls: beruflich als auch privat, weil alles zu EINEM Leben gehört. Mach's dir gemütlich. Schön, dass du da bist.

DER NAME
Wie kam es dazu?

bis heute einer meiner liebsten und erfolgreichsten Beiträge aus 2021
Tatsächlich war es Zufall. Ich hieß damals noch mad_chocoloca auf Instagram und aufgrund technischer Schwierigkeiten auf dem Account musste ein neuer daher. So begann ich zu überlegen und brainstormen... Zur Auswahl standen am Ende: flowing_energy und madlen_freesouls Es sollte etwas sein, was in Bewegung ist, was signalisiert, dass das Leben lebendig ist und das sich so viel auf Ebenen abspielt, die wir nicht greifen können...
Eine Freundin hat mir dann damals beim Logo geholfen und ich finde es ist wunderschön geworden, gerade mit dem tanzenden Menschen. Damals wusste ich noch nicht, das Tanzen so einen großen Raum beruflich einnehmen würde... #soulnight #godhasaplan #daistkeinzufall
Freie Seelen in mutigen Körpern. Ankommen statt Ankämpfen. Lebe deinen Kern
Vision
Eine Welt, in der Menschen sich mit offenem Herzen begegnen.
Kaum etwas berührt mich tiefer, als zu sehen, wie zwei Menschen, die sich eigentlich lieben, aneinander vorbeireden … wie Ego, Verletzung oder Groll irgendwann stärker werden als die Verbindung.
Für mich beginnt genau dort auch das Größere: Was im Kleinen zwischen zwei Menschen passiert, sehen wir irgendwann auch im Großen als Trennung, Machtkämpfe und Kriege.
Ich glaube an eine Welt, in der wirklich gelebte Liebe etwas verändern kann. Nicht als grenzenlose Selbstaufgabe, sondern mit einem offenen Herzen, das seine Grenzen kennt. Stabil in sich. Fähig zu unterscheiden, was wirklich persönlich gemeint ist und was vielleicht einfach aus der Geschichte des anderen kommt.
Angebunden nach oben, geerdet nach unten … mit offenem Herzen und dem Mut, das eigene Potenzial wirklich zu leben.
Mission
Mir selbst mit offenem Herzen begegnen und Räume schaffen, in denen auch andere sich selbst erkennen können
Denn jeder einzelne Mensch ist ein erster Schritt in Richtung dieser liebevolleren Welt.
Wir fragen uns oft, was wir verändern können … und ich glaube, wir können bei uns anfangen. Nicht nur oberflächlich im Kopf, sondern tief im Körper verankert.
Genau dafür erschaffe ich unterschiedliche Räume: im 1:1, in kleinen Gruppen, bei Workshops oder großen Events. Manche Wege fühlen sich persönlicher und tiefer an, andere leichter zugänglich. Nicht jeder braucht den gleichen Einstieg.
Was sie verbindet, ist meine Intention: Menschen wieder näher zu sich zu bringen. Mit Tiefe und gleichzeitig mit Humor, weil sich vieles einfach leichter lernen und fühlen lässt, wenn nicht alles so verdammt ernst sein muss.
Mit Spiritualität … aber ohne, dass du dafür erst irgendeine Rolle spielen oder an etwas Bestimmtes glauben musst.
Für mich ist es eine Einladung an alle, die neugierig sind: die Brücke zurück zur eigenen Ganzheit zu betreten.


Und irgendwann ganz real
die Freesouls Oase
Ein Ort, an dem all das zusammenkommt. Ein Ort mit hoher, wohltuender Energie, an dem Entwicklung, Begegnung, Körperarbeit, Spiritualität, Ruhe und echtes Leben nebeneinander existieren dürfen.
Nicht nur für Retreats oder besondere Anlässe … sondern ein Ort, an dem Menschen auch mitten im Alltag vorbeikommen können, um aufzutanken, sich zu verbinden und wieder bei sich anzukommen.
Diese Vision darf wachsen. Wenn sie etwas in dir auslöst, du mehr darüber erfahren möchtest oder Interesse hast, sie als Investor mit möglich zu machen: schreib mir.
Werte
Woran ich mich halte.
Sicherheit
Dein Tempo
Ehrlichkeit
Energie
Diskretion
Respekt
Dein Weg mit Freesouls
Was bedeutet TSB®?
Bei Traumasensibel begleiten TSB® geht es darum, sich und andere traumasensibel zu begleiten. Traumasensibel bedeutet bei TSB® nervensystem- und körperorientiert, denn wir wissen heute, dass Trauma im Nervensystem und im Körpergedächtnis gespeichert ist.
Die somatischen TSB®-Übungen verbinden Wissen der Neurobiologie und Traumatologie mit Körperarbeit und vereinen so nachhaltig Top-down- und Bottom-up-Prozesse. Bei TSB® geht es darum, mit den TSB®-Grundpfeilern traumasensible Räume zu erschaffen: Räume der Neuverhandlung, Räume, in denen ich sein kann, lernen kann, integrieren kann.
Traumasensible Räume sind die Grundlage für nachhaltiges Heilen und Wachsen und sie verbinden das, was durch Trauma getrennt wurde.

Bottom-up
Von unten nach oben, über den Körper
Atem, Spüren, Bewegung, Nervensystem. Wir beginnen dort, wo dein Körper gerade ist. Er beruhigt sich zuerst, der Kopf folgt.
Top-down
Von oben nach unten, über das Verstehen
Wissen, Worte, Einordnen, Bewusstsein. Wenn der Kopf versteht, was gerade passiert, darf der Körper leichter loslassen.
Bei TSB® greifen beide Wege ineinander. Genau deshalb wirkt es nachhaltig: Dein Körper macht die Erfahrung und dein Verstand kann sie einordnen.

Zertifizierte traumasensible Begleitung TSB©
Ausbildung bei Natalie Bürk
Alles ist Energie und immer in Bewegung.
Manchmal fließt sie ganz natürlich, manchmal gerät etwas ins Stocken. Es geht nicht darum, etwas Neues herzustellen, sondern das wieder ins Fließen zu bringen, was vielleicht gerade oder schon länger feststeckt.
Dabei schauen wir auch darauf, wohin deine Aufmerksamkeit und Energie immer wieder fließen: Bleibt sie an Schmerz und alten Mustern hängen oder darf auch das mehr Raum bekommen, was dich stärkt, trägt und lebendig macht?
Darüber hinaus
Glaube · Chakren · Energie · Bewusstsein
Neben der wissenschaftlichen Grundlage darf bei mir auch das Feinstoffliche da sein. Energie darf fließen, Chakren dürfen Raum bekommen, Bewusstsein darf eine Ergänzung sein. Ich glaube daran, dass alles Energie ist und dass vieles jenseits des Greifbaren trotzdem wirkt.
Und auch das holen wir immer wieder zurück ins Hier und Jetzt, in dein Erleben im Körper. Angebunden nach oben, geerdet nach unten.
Deinen Weg selbst erleben
Welches Angebot passt am besten zu dir?
Lass uns gemeinsam herausfinden, was gerade stimmig ist: 1:1 Begleitung, Ruheinsel-Kurs, Soul Night oder Kakao-Ritual?


Und was hat es mit dem Kakao auf dich?
Anker & Türöffner
Kakao ist in meiner Arbeit ein besonderes Geschenk, das in meiner Zeit in Montenegro zu mir gefunden hat ... in einer Zeit, in der ich selbst wohl am stärksten nach einem inneren Zuhause gesucht habe. Heute kannst du ihn in 1:1 Ritualen, Gruppenformaten und Events erleben. Für mich ist Kakao vor allem Anker und Türöffner: Er lädt dazu ein, langsamer zu werden, bewusster zu spüren und dem Raum zu geben, was gerade da ist. Durch das enthaltene Theobromin wirkt er sanft anregend und kann Verbindung, Präsenz und einen tieferen Zugang zum eigenen Erleben unterstützen. Als sanfte Pflanzenmedizin drängt Kakao nichts ... er lädt ein. Genau deshalb passt er so gut zu meiner Arbeit: Öffnung in deinem Rhythmus, mit beiden Füßen im Hier und Jetzt. Für mich trägt Kakao dabei beides in sich: die Tiefe eines jahrhundertealten Rituals und gleichzeitig etwas ganz Erdendes, Körperliches ... eine Pflanze, die uns daran erinnert, liebevoll unserem Inneren zu lauschen und groß zu träumen...
Steckbrief
Woher ich weiß, wovon ich spreche.
Ausbildungen, gehaltene Räume, gelaufene Kilometer und ein paar Dinge, die nichts beweisen, aber viel über mich erzählen.
10+
Jahre
Gruppenleiterin
2020
seit
Yoga & Freesouls
130
Menschen
größtes Kakaoevent
80+
5,0 STERNE BEWERTUNGEN
auf Google
18+
MONATE (IMMERNOCH)
selbst in Begleitung (NLP/Hypnose und später somatisch)
11
Jahre
glücklich in Beziehung
Ausbildungen & Zertifikate

2019 B.A. Sportwissenschaften
Universität des Saarlandes, Saarbrücken

2020 Yogalehrerausbildung
UNIT Yoga Wiesbaden

2022 NLP Practitioner (Life Coach)
Trinergy, Wien

2024 Fortbildung TSB ©
Natalie Bürk

2025 Kakaoritualausbildung
Ankasana

2026 Ausbildung traumasensible Begleitung TSB ©
Natalie Bürk

seit 2018 weitere Fortbildungen
im Sport- & Gesundheitsbereich, sowie Persönlichkeitsentwicklung
Eigene Coachings & Selbststudium
Laufende Praxis & vertiefende Studien
Und ganz persönlich
- Geschwister
- 2
- Kraftfarbe
- Orange
- Lieblingsfarbe
- Grün: wegen meiner Augen ;-)
- Größtes berufliches Geschenk
- Ritualkakao & der traumasensible Ansatz
- Lieblingstier
- Kaninchen
- Will ich unbedingt mal haben
- Einen Pfau
- Tassenliebe
- 2026 meine erste eigene Tasse rausgebracht
- Im Supermarkt
- kaufe ich, was die schönste Verpackung hat
- Fun Fact
- Ich habe mir beigebracht, Champignons zu lieben und Kaffee zu trinken: fand ich früher eklig.
- Geheime Staatsangehörigkeit
- Im Herzen Spanierin, bzw. hispanohablante
Hallöchen, ich bin Madlen
Meine Reise nach Innen.
Scroll dich durch meinen Weg der letzten 10 Jahre -> der Schmetterling nimmt dich mit. Ich begleite heute Menschen in Räume, die ich selbst lange gesucht habe. Vieles, was ich weitergebe, habe ich am eigenen Körper gelernt.
Jugend & Studium
Mein Körper meldet sich zum ersten Mal
Lange war ich vor allem eins: in Bewegung. Sportlich, extrovertiert, neugierig, getrieben. Ruhe? Konnte ich kaum aushalten, was mir damals aber gar nicht so bewusst war. Stattdessen waren da Stress, Kopfschmerzen, innerer Druck und diese laute, drängende Frage, die mich eigentlich schon seit meiner Kindheit begleitet hat: Was mache ich eigentlich mit meinem Leben? Warum bin ich hier? Ich muss mich jetzt entscheiden!!
Anfang 20, während meines Sportstudiums, hat mein Körper dann ziemlich deutlich reagiert: ein Bandscheibenvorfall im unteren Rücken, ein gebrochener Finger, eintretende Fehlsichtigkeit … alles in einem ähnlichen Zeitraum. Zufall? Vielleicht. Rückblickend fühlt es sich für mich zumindest so an, als hätte mein Körper damals schon ziemlich laut mit mir gesprochen.
Dabei möchte ich eines ganz deutlich sagen: Ich war glücklich. Ich habe nicht jeden Tag gelitten oder das Gefühl gehabt, dass mein Leben furchtbar wäre. Im Gegenteil. Ich war aktiv, hatte Menschen um mich herum, habe viel erlebt und viele Dinge gemacht, die mir Freude bereitet haben. Und trotzdem war da dieses schwer greifbare Gefühl: Irgendetwas stimmt nicht ganz. Da war so viel Druck. So viel Angst vor Verantwortung und Entscheidungen. Dieses Gefühl, herausfinden zu müssen, was jetzt endlich „der richtige Weg“ ist.
Rückblickend lässt sich darüber natürlich leicht reden. Damals hätte ich vieles davon überhaupt nicht so benennen können. Ich dachte übrigens auch immer, dass ich ein ziemlich gutes Körpergefühl hätte … schließlich war ich mein ganzes Leben sportlich.
Jahre später wurde ich eines Besseren belehrt.
Der Weg beginnt
Yoga, Ruhe und fünf viel zu lange Atemzüge
Irgendetwas hat mich schließlich zum Yoga geführt. Und dort kam ich zum ersten Mal so richtig mit Ruhe in Kontakt.
Anfangs kaum auszuhalten. Selbst die fünf Atemzüge im herabschauenden Hund waren mir eigentlich schon zu lang. Und trotzdem hat mich etwas daran festgehalten.
Ich beschäftigte mich immer intensiver damit und schrieb schließlich sogar meine Bachelorarbeit über Yoga und Stressreduktion. Rückblickend irgendwie passend … auch wenn ich danach beruflich erstmal einen komplett anderen Weg eingeschlagen habe.
Denn nach dem Studium wurde ich zunächst Finanzberaterin. Neugierig, wie ich nun mal bin. Ich mochte vieles daran und habe auch dort unglaublich viel über Menschen gelernt. Gegen Ende dieser Zeit begann ich parallel meine Yogalehrerausbildung und merkte immer deutlicher: Es sind gar nicht die Zahlen, die mich wirklich faszinieren. Es sind die Menschen dahinter. Ihre Entscheidungen. Ihre Ängste. Ihre inneren Konflikte. Die Dinge, die sie antreiben und die Dinge, die sie gleichzeitig zurückhalten.
Ich ließ mich selbst mit Hypnose und NLP coachen, beschäftigte mich immer stärker mit persönlicher Entwicklung und irgendwann folgte ich meinem Herzen: Ich kündigte und machte mich hauptberuflich als Yogalehrer selbstständig.
Und es lief gut. Es machte mir Freude. Ich konnte Menschen begleiten, gestalten, frei arbeiten und mein eigenes Ding machen. Auch meine eigene innere Arbeit zeigte Wirkung … und trotzdem blieb da immer wieder diese innere Leere. Diese Zweifel. Dieses schwer greifbare Gefühl, dass da noch etwas fehlt.
Montenegro
Die schönste und gleichzeitig schwierigste Zeit meines Lebens
Dann kamen mehrere Jahre Montenegro.
Auswandern. Eine noch frische Selbstständigkeit. Ein komplett neues Leben. Meer vor der Haustür, neue Menschen, Abenteuer, unglaublich viele besondere Erfahrungen und gleichzeitig sehr viel Unsicherheit. Es war wahrscheinlich eine der schönsten und gleichzeitig schwierigsten Zeiten meines bisherigen Lebens.
Ich wollte immer mehr verstehen: mich selbst, andere Menschen, Veränderung, das Leben. Ich machte meine Ausbildung zum NLP Practitioner, belegte zahlreiche Weiterbildungen und Onlinekurse, las unzählige Bücher und beschäftigte mich immer intensiver mit Psychologie, Persönlichkeitsentwicklung und innerer Veränderung.
Vor Ort begann ich außerdem mit Tai Chi … für mich bis heute eine der krassesten Meditationserfahrungen in Bewegung. Man macht nämlich alles suuuuuper langsam. Für jemanden, der lange vor allem schnell konnte, durchaus interessant.
Es war eine Phase, in der vieles wankte. Zeitweise sogar meine langjährige Beziehung. Und genau dort trat auch Kakao zum ersten Mal in mein Leben. Rückblickend wurde in Montenegro ein erster Samen für das gelegt, was später einmal meine Soul Nights werden sollte.
Das Verrückte war: Während innerlich vieles unsicher war, lief äußerlich ganz viel einfach weiter. Ich arbeitete. Ich unterrichtete Yoga. Ich entwickelte neue Ideen. Und vom Balkon mit Blick aufs Meer rief ich sogar meine Ruheinsel ins Leben … ein Format, das ich bis heute liebe.
Was bleibt, wenn alles wankt?
Immer langsamer
Yin Yoga, Entspannung und der Weg zurück in den Körper
In dieser Zeit bin ich im Yoga immer stärker beim Yin Yoga angekommen … einer sehr ruhigen und langsamen Form des Yoga. Eigentlich fast schon ironisch, wenn ich an die Madlen denke, der fünf Atemzüge früher zu lang waren.
Und irgendwann begriff ich etwas, das heute ein wichtiger Teil meiner Arbeit ist: Entspannung kann man lernen. Ruhe kann man lernen.
Nicht, indem man sich zwingt, endlich ruhig zu sein. Nicht, indem man einfach nur die nächste Meditation anschaltet und hofft, dass danach alles gut ist. Sondern indem man sich Zeit gibt und Stück für Stück den Weg nach innen geht.
Man kann lernen, bei sich zu bleiben. Sich wahrzunehmen. Signale früher zu erkennen. Und irgendwann auch wirklich zu spüren, was eigentlich im eigenen Inneren passiert.
Damals dachte ich, ich hätte darin schon ziemlich viel verstanden.
Heute weiß ich: Der eigentliche Weg ging gerade erst los.
Zurück in Deutschland
Stabilisieren, funktionieren … und langsam merken, wie es mir wirklich geht
Zurück in Deutschland arbeitete ich zunächst Teilzeit als Fitnesstrainer und war parallel mit Yoga und Mentalcoachings selbstständig. Zuhause hielt ich für uns kleine romantische Kakaorituale ab. Ich liebte diese Atmosphäre, die Langsamkeit, das Zusammensitzen und das bewusste Erleben.
Äußerlich sortierte sich vieles wieder. Ich hatte Arbeit. Ich hatte meine Selbstständigkeit. Ich hatte Pläne. Ich hatte Menschen um mich herum.
Und trotzdem begann etwas in mir immer stärker zu ziehen. Manche Entscheidungen und Lebensbereiche fühlten sich zunehmend so an, als würde ich mich selbst darin verlassen. Als würde ein Teil von mir eigentlich längst etwas anderes wissen, während ein anderer Teil einfach weitermachte.
Und genau das finde ich heute so wichtig: Es gibt nicht nur schwarz oder weiß. Du kannst in einem Bereich deines Lebens glücklich sein. Du kannst lachen, reisen, aufblühen, erfolgreich sein, dich verbunden und authentisch fühlen … und gleichzeitig kann es einen Teil in dir geben, dem es überhaupt nicht gut geht.
Ich glaube, genau deshalb habe ich selbst so lange gebraucht, um zu verstehen, was eigentlich passiert. Denn wenn im Außen vieles schön ist, fragt man sich schnell: Warum geht es mir dann überhaupt so?
Beides kann gleichzeitig wahr sein.
Mehr Raum, mehr Ruhe
Und plötzlich wird sichtbar, was vorher übertönt war
Eine Zeit lang versuchte ich, mich wieder stärker in den Sport zu stürzen. Hat geklappt. Zumindest erstmal.
Doch mein Körper schickte mir immer wieder Signale und Schmerzen, die mich zwangen, langsamer zu machen. Gleichzeitig begann ich mit meinen ersten Kakaoworkshops im Freiraum. Sie waren ausgebucht. Ich kündigte meine Anstellung und wagte wieder den Schritt in die Vollzeitselbstständigkeit.
Endlich wieder frei. So dachte ich.
Die Idee zu den Soul Nights reifte und die erste Veranstaltung fand statt … mit einem Erfolg, der mich selbst überwältigt hat. Ich liebte es. Die Menschen. Die Atmosphäre. Die Verbindung. Dieses Gefühl, etwas geschaffen zu haben, das Menschen wirklich berührt.
Und trotzdem wurde immer deutlicher: Es war einfach alles zu viel. Ich habe ziemlich lange gebraucht, bis ich das wirklich verstanden habe. Vielleicht auch, weil ich nach außen weiterhin funktioniert habe. Denn äußerlich kann sehr viel funktionieren, während innerlich längst etwas anderes passiert.
Du kannst auf einer Veranstaltung stehen, Menschen berühren, lachen und strahlen … und dich ein paar Stunden später alleine völlig anders fühlen. Und je mehr Ruhe und Raum schließlich entstanden, desto weniger konnte ich vor dem weglaufen, was in mir wirklich los war.
Das klingt erstmal paradox … aber vielleicht kennst du genau das: Solange alles laut und voll ist, funktioniert man irgendwie. Sobald es ruhiger wird, beginnt man plötzlich zu spüren.
Und manchmal spürt man dann eben nicht nur Frieden.
Die Erkenntnis
Ich brauche nicht noch mehr Wissen
Ich hatte zu diesem Zeitpunkt bereits so viel gelernt. Sportstudium. Bachelorarbeit über Yoga und Stressreduktion. Yogalehrerausbildung. NLP Practitioner. Hypnose und NLP Coaching. Yin Yoga. Tai Chi. Mentalcoaching. Meditation. Körperarbeit. Jahre eigener Weiterbildung.
Und all diese Dinge haben mich geprägt und mir unglaublich viel gegeben. Trotzdem merkte ich irgendwann: Mir fehlt noch ein Puzzlestück.
Nicht noch eine Methode, mit der ich mich schneller verändern kann. Nicht noch eine Technik. Nicht noch mehr Disziplin. Nicht noch mehr Wissen darüber, warum ich so bin, wie ich bin. Ich konnte unglaublich viel verstehen.
Aber verstehen und wirklich verkörpern sind zwei völlig unterschiedliche Dinge.
Der Schlüssel
Traumasensibilität und nachhaltige Veränderung von innen
Der entscheidende Wendepunkt war für mich schließlich meine traumasensible Ausbildung und gleichzeitig meine eigene traumasensible Begleitung. Und das hat nach und nach wirklich mein Leben verändert.
Nicht spektakulär über Nacht. Nicht im Sinne von: Ab morgen ist alles gut. Sondern leiser. Tiefer. Nachhaltiger.
Ich begann immer mehr zu verstehen, was in meinem Nervensystem passiert. Warum manche Dinge rational vollkommen klar sein können und sich innerlich trotzdem völlig anders anfühlen. Warum wir manchmal genau wissen, was eigentlich gut für uns wäre und es trotzdem nicht umsetzen können. Warum Ruhe sich nicht für jeden automatisch sicher anfühlt. Und warum Veränderung nicht immer dadurch entsteht, dass wir uns einfach noch ein bisschen mehr anstrengen.
Ich lernte, Gefühle nicht sofort verändern oder loswerden zu müssen. Traurigkeit auszuhalten. Wut auszuhalten. Unsicherheit auszuhalten. Gleichzeitig aber auch Freude, Nähe, Lebendigkeit und dieses Gefühl von Weite immer mehr wirklich zuzulassen.
Und ich wurde stabiler in mir. Nicht dadurch, dass außen plötzlich alles perfekt war. Sondern dadurch, dass ich mich selbst immer weniger verlassen musste, wenn es schwierig wurde.
Aufblühen
Der Schmetterling kommt nicht schneller aus dem Kokon, wenn man daran zieht
Für mich fühlt sich diese Entwicklung manchmal tatsächlich ein bisschen an wie der Schmetterling im Kokon oder wie der Phönix aus der Asche.
Nicht, weil plötzlich ein komplett neuer Mensch entstanden wäre. Sondern weil unter all den Schichten, dem Funktionieren, dem Druck, den Erwartungen und dem ständigen Suchen immer mehr von dem sichtbar wurde, was eigentlich schon die ganze Zeit da war. Ich.
Und genau darin liegt für mich heute Aufblühen. Nicht jemand anderes zu werden. Nicht die beste Version von sich selbst zu bauen. Sondern sich immer mehr zu erlauben, wirklich man selbst zu sein.
Mit Kraft und Verletzlichkeit. Mit Bewegung und Ruhe. Mit Freude und Traurigkeit. Mit Grenzen und Offenheit. Mit Sicherheit und gleichzeitig der Freiheit, sich immer wieder neu zu entfalten.
Heute
Alles fügt sich zusammen
Irgendwann wurde mir klar: Die traumasensible Arbeit war nicht nur ein fehlendes Puzzlestück für mich persönlich. Sie war auch das fehlende Puzzlestück in meiner Arbeit.
Mein Sportstudium, meine Bachelorarbeit über Yoga und Stressreduktion, meine Yogalehrerausbildung, meine Erfahrungen mit Yin Yoga, meine NLP Practitioner Ausbildung, Hypnose und NLP Coaching, Tai Chi, Meditation, Körperarbeit, Kakao, Mentalcoaching, meine zahlreichen Weiterbildungen und vor allem meine traumasensible Ausbildung und eigene traumasensible Prozessbegleitung stehen heute nicht mehr einfach nebeneinander. Sie greifen ineinander. Und genauso arbeite ich heute.
Ich begleite Menschen besonders in Übergangs- und Umbruchsphasen. Wenn das Alte irgendwie nicht mehr passt, das Neue aber noch nicht richtig greifbar ist. Wenn im Außen eigentlich vieles „gut“ aussieht und man trotzdem merkt: Irgendwas stimmt für mich nicht mehr. Wenn man sehr viel denkt und funktioniert, aber sich selbst kaum noch spürt. Wenn man sich nach Ruhe sehnt und sie gleichzeitig kaum aushalten kann. Wenn Gefühle überwältigend wirken oder man kaum noch Zugang zu ihnen hat. Wenn man wieder lernen möchte, sich in sich selbst sicher, lebendig und zuhause zu fühlen.
Dabei geht es mir nicht darum, dir zu erzählen, wie dein Leben aussehen sollte. Und auch nicht darum, dich möglichst schnell zu optimieren. Es geht darum, einen Raum zu schaffen, in dem du dich wieder wahrnehmen kannst: deinen Körper, deine Gefühle, deine Grenzen, deine Bedürfnisse, deine Lebendigkeit … und daraus Schritt für Schritt deinen eigenen Weg entstehen zu lassen.
Und darum geht es
Du weißt es dann nicht nur. Du bist es.
Denn eine Sache glaube ich inzwischen sehr tief: Was nur im Kopf verstanden wurde, kann schnell wieder ins Wanken geraten.
Aber was wirklich erfahren, gefühlt und verkörpert wurde, kann dir niemand so leicht wieder nehmen.
Du weißt es dann nicht nur. Du bist es. Du lebst es.
DIESER AUGENBLICK
Wo stehst du
jetzt?
Wie geht es dir heute? Was ist deine Geschichte?
Auch, wenn ich dir jetzt lange meine Geschichte erzählt habe, hilft sie nur deiner Orientierung und vielleicht erkennst du dich irgendwo wieder. Gleichzeitig ist das, was war, gar nicht so wichtig für unsere Arbeit. Denn wichtiger ist, was jetzt gerade da ist. Was dein Körper- und Nervensystem dir heute sagen möchte. Darum unterbreche ich dich in der Begleitung auch immer wieder, wenn du zu viel zu schnell erzählst, Retraumatisierung droht oder ein Abtauchen ins Drama. Wir schauen immer aus dem Hier & Heute, aus einer körperlichen Stabilität auf die Themen.